In Texas wurden acht Personen, die an einer Demonstration gegen die Einwanderungsbehörde ICE teilgenommen hatten, zu insgesamt 450 Jahren Haft verurteilt. Unter den Verurteilten befinden sich auch zwei trans Frauen, die jeweils 50 Jahre Haft erhielten, sowie eine nichtbinäre Person, die zu 100 Jahren verurteilt wurde. Die Verurteilung erfolgte unter dem Vorwurf des 'Antifa-Terrors'. Menschenrechtsorganisationen kritisieren die Urteile als unverhältnismäßig und sehen darin einen Angriff auf die Meinungsfreiheit und die Rechte von LGBTIQ+-Personen. Der Fall hat international für Aufsehen gesorgt und wird als Beispiel für die zunehmende Kriminalisierung von Protesten in den USA gesehen.
Verwandte Artikel
Neue Daten: Rekordanteil queerer Menschen in den USA, trotz schwindender Erhebungen
Laut Auswertung der Human Rights Campaign Foundation identifizieren sich 12 Prozent der erwachsenen US-Bevölkerung als LGBTQ+ – während die Trump-Regierung entsprechende Fragen aus Erhebungen streicht.
Georgia wählt ersten offen LGBTQ+ Abgeordneten in den US-Kongress
Everton Blair gewann eine Stichwahl um einen Sitz im Repräsentantenhaus – als erster offen LGBTQ+ Abgeordneter aus Georgia, wenn auch nur für vier Monate.
Bundesrichter kippt Texas' Drag-Verbot als verfassungswidrig
Ein US-Bezirksrichter hat das texanische Gesetz gegen „sexuell orientierte“ Auftritte für zu vage und verfassungswidrig erklärt. Der Bundesstaat will in Berufung gehen.