Bild: KI-generiert (Higgsfield) · Illustration
In der Nacht auf Sonntag, den 8. August 2026, hat gegen 3:50 Uhr ein unbekannter Mann zwei Regenbogenfahnen aus dem Fenster der Bar „Tipsy Bear" im Berliner Prenzlauer Berg gerissen. Anschließend flüchtete er in Richtung U-Bahnhof Eberswalder Straße. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen, der Täter ist bislang nicht gefasst.
Es ist nicht der erste Angriff auf die Bar an der Eberswalder Straße. Im Juli 2025 hatten Jugendliche bereits eine Regenbogenfahne des Lokals gestohlen, wurden dabei jedoch von der Polizei gefasst. Ein Jahr zuvor, im Juni 2025, war eine Gruppe mit Baseballschlägern aufgetaucht, hatte die Flagge in den Müll geworfen und den Betreiber der Bar verbal bedroht.
Berlins Polizei und die Staatsanwaltschaft unterhalten eigene Ansprechstellen für Betroffene queerfeindlicher Straftaten und machen entsprechende Vorfälle aktiv öffentlich – ein Grund, warum Berlin in der Statistik vergleichsweise häufig auftaucht. Der erneute Angriff auf das „Tipsy Bear" reiht sich in eine Serie queerfeindlicher Vorfälle ein, die die Stadt im Sommer 2026 erlebt hat, von beschädigten Regenbogenflaggen bis zu tätlichen Übergriffen im öffentlichen Raum.
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