Ein Mann wurde in Berlin wegen Raubüberfällen auf Grindr-Nutzer zu fünf Jahren Haft verurteilt.
Ein 20-jähriger Mann wurde vom Landgericht Berlin zu einer Haftstrafe von fünf Jahren verurteilt, nachdem er mehrere schwule Männer über die Dating-App Grindr in eine Falle gelockt hatte. Die Opfer wurden nicht nur ausgeraubt, sondern auch gezielt erniedrigt. Der Angeklagte nutzte die App, um Treffen zu arrangieren und die Männer dann zu überfallen. Die Staatsanwaltschaft betonte die besondere Schwere der Taten, da sie auf der sexuellen Orientierung der Opfer basierten. Das Gericht sah es als erwiesen an, dass der Täter aus homophoben Motiven handelte.
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