Bild: KI-generiert (Higgsfield) · Illustration
In Denver hat die Polizei einen Mann wegen eines mutmaßlichen homophoben Gewaltverbrechens angeklagt. Dem Verdächtigen Jacob Sifuentez werden drei Fälle versuchten Mordes ersten Grades, zwei Fälle einfacher Körperverletzung sowie der Besitz eines Magazins mit überhöhter Kapazität bei der Tatausführung vorgeworfen.
Nach Polizeiangaben war ein Mann am 1. August mit seinem Ehemann im Auto auf dem Weg zu ihrer Wohnanlage, als Sifuentez mit einem E-Bike auffuhr. Er und weitere Radfahrer riefen dabei laut Polizeibericht homophobe Beleidigungen. Die Gruppe verfolgte das Fahrzeug bis durch das Tor der Wohnanlage. Als der Fahrer anhielt, um die Gruppe zur Rede zu stellen, wurde Licht durch die Windschutzscheibe gerichtet, dann fiel ein Schuss – der Fahrer bemerkte, dass sein Ehemann am Kopf getroffen worden war und nur noch eine sogenannte Schnappatmung zeigte. Überwachungsaufnahmen bestätigten den Ablauf und zeigten eine Person aus der Gruppe der Radfahrer, die eine Waffe mit montierter Lampe auf das Fahrzeug richtete.
Die Polizei fand Sifuentez in der Nähe des Tatorts sowie eine Patronenhülse. Zunächst stritt er eine Beteiligung ab, wurde aber vom verletzten Mann als Schütze identifiziert. Nach seiner Festnahme räumte er ein, die Waffe gezogen zu haben, und wies die Beamten zum Versteck in einem Fahrzeug seiner Frau. Der nächste Gerichtstermin ist für den 25. August angesetzt. Der Zustand des angeschossenen Mannes wurde zunächst als kritisch beschrieben.
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