Im Fall des getöteten schwulen Tänzers O’Shae Sibley hat eine Jury in New York den Angeklagten wegen Totschlags verurteilt, ihn jedoch vom Mordvorwurf freigesprochen. Der Fall hatte landesweit für Aufsehen gesorgt und eine Debatte über Hassverbrechen gegen LGBTIQ+-Personen angestoßen.
Sibley, der in der queeren Tanzszene bekannt war, wurde im vergangenen Jahr bei einem Angriff tödlich verletzt. Die Verteidigung argumentierte, dass der Angriff nicht aus homophoben Motiven erfolgte, was die Jury letztlich überzeugte. Dennoch bleibt der Fall ein schmerzhaftes Beispiel für die Gewalt, der viele LGBTIQ+-Personen ausgesetzt sind.
Aktivisten und Unterstützer von Sibley zeigten sich enttäuscht über das Urteil und fordern mehr Schutzmaßnahmen für die Community. Der Fall hat einmal mehr die Notwendigkeit unterstrichen, Hassverbrechen ernst zu nehmen und die Rechte von LGBTIQ+-Personen zu stärken.
Verwandte Artikel
Republikanerin sorgt mit Drag-Attacke im US-Kongress für Empörung
Die republikanische Abgeordnete Nancy Mace hat im US-Kongress Fotos von RuPaul und Drag-Race-Stars gezeigt und Drag pauschal mit Kindesmissbrauch in Verbindung gebracht. Kandy Muse und Joey Jay erwägen rechtliche Schritte.
Victoria Cruz, Stonewall-Veteranin und Trans-Aktivistin, ist gestorben
Victoria Cruz war 1969 beim Stonewall-Aufstand dabei und setzte sich fast 50 Jahre lang für Gewaltopfer aus der queeren Community ein. Sie starb im Alter von 79 Jahren.
NFL-Quarterback Caleb Williams lässt sich von Hass wegen lackierter Nägel nicht beirren
Chicago-Bears-Star Caleb Williams trägt seit Jahren lackierte Fingernägel und erntet dafür homophobe Anfeindungen – obwohl er sich nie als schwul geoutet hat. Er bleibt dabei.