Im Fall des getöteten schwulen Tänzers O’Shae Sibley hat eine Jury in New York den Angeklagten wegen Totschlags verurteilt, ihn jedoch vom Mordvorwurf freigesprochen. Der Fall hatte landesweit für Aufsehen gesorgt und eine Debatte über Hassverbrechen gegen LGBTIQ+-Personen angestoßen.
Sibley, der in der queeren Tanzszene bekannt war, wurde im vergangenen Jahr bei einem Angriff tödlich verletzt. Die Verteidigung argumentierte, dass der Angriff nicht aus homophoben Motiven erfolgte, was die Jury letztlich überzeugte. Dennoch bleibt der Fall ein schmerzhaftes Beispiel für die Gewalt, der viele LGBTIQ+-Personen ausgesetzt sind.
Aktivisten und Unterstützer von Sibley zeigten sich enttäuscht über das Urteil und fordern mehr Schutzmaßnahmen für die Community. Der Fall hat einmal mehr die Notwendigkeit unterstrichen, Hassverbrechen ernst zu nehmen und die Rechte von LGBTIQ+-Personen zu stärken.
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