Bild: KI-generiert (Higgsfield) · Illustration
In der bulgarischen Schwarzmeerstadt Burgas wird der Eurovision Song Contest 2027 ausgetragen. Austragungsort ist die 2023 eröffnete Arena Burgas mit bis zu 15.000 Plätzen. Für den 11. und 13. Mai 2027 sind die Halbfinals angesetzt, das Finale folgt am Samstag, den 15. Mai 2027, live aus der Halle am Meer.
Durch den Sieg der Sängerin Dara mit ihrem Song Bangaranga hatte sich Bulgarien beim diesjährigen Wettbewerb in Wien das Ausrichterrecht gesichert, vor Israel und Rumänien auf den Plätzen zwei und drei. Bei der Standortwahl setzte sich Burgas gegen die Hauptstadt Sofia durch. Rund 200.000 Menschen leben in der viertgrößten Stadt Bulgariens, die als internationaler Verkehrsknotenpunkt gilt und zuletzt in moderne Infrastruktur investiert hat – darunter Fußgängerzonen, den Küstenpark Meeresgarten und mehrere Kulturfestivals, mit denen die Stadt schon vor der Bewerbung um Besucher:innen geworben hatte.
Gleichzeitig kündigte die European Broadcasting Union neue Regeln für den Wettbewerb an. Auf 18 Jahre steigt künftig das Mindestalter für Teilnehmende. Und die automatische Ausrichterpflicht für Gewinnerländer entfällt unter bestimmten Bedingungen: Ein Land muss den Wettbewerb nicht mehr zwingend ausrichten, wenn ein bewaffneter Konflikt, eine angespannte geopolitische Lage oder andere Umstände die Sicherheit oder Stabilität des Staates oder seiner unmittelbaren Region erheblich beeinträchtigen.
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