Heute vor 500 Jahren wurde Marc Antoine Muret geboren, ein schwuler französischer Humanist, der der Verfolgung in seiner Heimat entkam. Muret, der im 16. Jahrhundert lebte, war ein brillanter Gelehrter und Dichter, der wegen seiner Homosexualität in Frankreich unter Druck geriet. Um der drohenden Todesstrafe zu entgehen, floh er nach Italien, wo er eine neue Heimat fand und schließlich Priester wurde. In Italien wurde seine Gelehrsamkeit geschätzt, und er erlangte großen Respekt. Murets Geschichte ist ein bemerkenswertes Beispiel für die Herausforderungen, denen queere Menschen in der Vergangenheit gegenüberstanden, und wie sie trotz Verfolgung ihren Weg fanden. Seine Flucht und sein Erfolg in Italien zeigen, dass es möglich war, in einer feindlichen Umgebung zu überleben und Anerkennung zu erlangen.
Verwandte Artikel
Ex-CIA-Mitarbeitende warnen vor neuer „Lavender Scare“
Drei ehemalige Geheimdienstler sehen in aktuellen Personalmaßnahmen der Trump-Regierung Parallelen zur historischen Verfolgung queerer Staatsbediensteter im Kalten Krieg.
Victoria Cruz, Stonewall-Veteranin und Trans-Aktivistin, ist gestorben
Victoria Cruz war 1969 beim Stonewall-Aufstand dabei und setzte sich fast 50 Jahre lang für Gewaltopfer aus der queeren Community ein. Sie starb im Alter von 79 Jahren.
Weißes Haus attackiert Smithsonian wegen queerer Geschichten
Ein Bericht des Weißen Hauses greift das Smithsonian-Museum für amerikanische Geschichte wegen seiner Ausstellungen zu queeren Themen an. Historiker weisen die Kritik zurück.