In Berlin wurden im vergangenen Jahr 723 Angriffe auf queere Menschen registriert. Diese erschreckende Zahl zeigt, dass die Hauptstadt trotz ihres Rufes als tolerante Metropole weiterhin ein gefährliches Pflaster für die LGBTIQ+-Community ist. Die Angriffe reichen von homophoben Beleidigungen über körperliche Gewalt bis hin zu Sachbeschädigungen. Initiativen und Beratungsstellen fordern verstärkte Maßnahmen zum Schutz der Betroffenen und eine bessere Aufklärung der Bevölkerung. Das Ausmaß der Gewalt zeigt die Notwendigkeit einer stärkeren politischen und gesellschaftlichen Unterstützung für queere Menschen in Deutschland.
Verwandte Artikel
Betroffene prägen die Schau - Bundeskunsthalle zeigt Sexarbeit erstmals selbst kuratiert
Die Bundeskunsthalle Bonn präsentiert eine Ausstellung über Sexarbeit, kuratiert von Betroffenen.
Tag des Grundgesetzes: LSVD+ fordert verfassungsrechtlichen Schutz queerer Menschen
Der LSVD+ fordert eine Reform von Artikel 3 des Grundgesetzes zum Schutz queerer Menschen.
Neue Inszenierung - Harvey-Milk-Oper feiert umjubelte Premiere in Hildesheim
Die Oper 'Harvey Milk Reimagined' feierte in Hildesheim eine umjubelte Premiere und bringt queere Geschichte auf die Bühne.