In einem historischen Schritt hat die Regierung von Botswana die Verbotsparagrafen gegen homosexuellen Sex aus ihrer Gesetzgebung gestrichen. Dieser Schritt wird als bedeutender Fortschritt für die Rechte der LGBTIQ+-Gemeinschaft in Afrika angesehen. Die Entscheidung folgt einem jahrelangen Kampf von Aktivisten und Anwälten, die sich für die Rechte von LGBTIQ+-Personen eingesetzt haben. Botswana hat sich damit einer kleinen, aber wachsenden Gruppe von afrikanischen Ländern angeschlossen, die Schritte zur Entkriminalisierung von Homosexualität unternommen haben. Diese Entscheidung könnte als Präzedenzfall für andere Länder auf dem Kontinent dienen, die noch immer strenge Gesetze gegen Homosexualität haben.
Verwandte Artikel
Schwerbehindert und queer: Rund 858.000 Menschen doppelt benachteiligt
Hochrechnungen auf Basis aktueller Statistiken zeigen: Hunderttausende LGBTIQ+-Menschen in Deutschland leben mit einer Schwerbehinderung. Fachverbände warnen vor Mehrfachdiskriminierung, besonders in der Pflege.
Botswana: Oberstes Gericht verhandelt über Ehe für gleichgeschlechtliche Paare
Zwei Frauen kämpfen vor Botswanas höchstem Gericht um die Anerkennung ihrer Beziehung. Das Verfahren könnte weit über das südliche Afrika hinaus Signalwirkung entfalten.
Kolonialzeitliches Anti-Homosexuellen-Gesetz vor britischem Gericht
Ein Aktivist kämpft seit über zehn Jahren gegen ein Gesetz aus der britischen Kolonialzeit. Jetzt entscheidet der Privy Council in London über die Zukunft von Millionen queeren Menschen im Commonwealth.