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CDU Mecklenburg-Vorpommern beruft queerfeindlichen Ex-Gewerkschafter Rainer Wendt

CDU Mecklenburg-Vorpommern beruft queerfeindlichen Ex-Gewerkschafter Rainer Wendt

Bild: KI-generiert (Higgsfield) · Illustration

Die CDU Mecklenburg-Vorpommern nimmt den früheren Polizeigewerkschafter Rainer Wendt, der wiederholt mit queerfeindlichen Aussagen aufgefallen ist, in ihr Kompetenzteam für die Landtagswahl auf. Selbst aus den eigenen Reihen kommt Kritik.

Die CDU Mecklenburg-Vorpommern hat den früheren Bundesvorsitzenden der Deutschen Polizeigewerkschaft, Rainer Wendt, in ihr Kompetenzteam für die Landtagswahl am 20. September berufen. Der 69-Jährige, der die Gewerkschaft bis März leitete, ist das bekannteste Gesicht des neunköpfigen Teams, das Spitzenkandidat Daniel Peters am Dienstag in Rostock vorstellte.

Wendt ist für wiederholt queerfeindliche Aussagen bekannt. 2025 kritisierte er, queere Menschen wollten ihre Identität anderen „aufdrücken“, und bezeichnete Regenbogenflaggen vor Behörden als „Symbole des Kniefalls vor einer Laune des Zeitgeistes“. Bereits 2016 hatte er erklärt, versucht zu haben, seine Kinder „von solchen Typen fernzuhalten“ – gemeint war der grüne Politiker Volker Beck. 2023 kritisierte seine Gewerkschaft zudem Polizeirichtlinien zum Umgang mit trans und intergeschlechtlichen Personen.

Peters betonte, alle Mitglieder des Teams seien „ministrabel“, konkrete Ressorts stünden aber noch nicht fest. Die Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern gilt als richtungsweisend für das Kräfteverhältnis zwischen CDU, AfD und den demokratischen Mitbewerbern im Nordosten.

Selbst aus den eigenen Reihen kommt Kritik: Der nordrhein-westfälische Landesverband der Deutschen Polizeigewerkschaft distanzierte sich von seinem früheren Bundesvorsitzenden und erklärte, man stehe „an der Seite der queeren Community“.

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