Becca Good und Brent Ganger verklagen die US-Regierung und den ICE-Beamten Jonathan Ross wegen des tödlichen Schusses auf die 37-jährige lesbische Mutter in Minneapolis.
Bild: KI-generiert · Illustration
Knapp neun Monate nach dem Tod von Renee Good hat ihre Familie zwei Klagen vor Bundesgerichten eingereicht. Kläger sind Becca Good, die Partnerin der Getöteten, und Brent Ganger, ihr Bruder. Sie richten sich gegen die Regierung von Donald Trump und Vizepräsident JD Vance sowie gegen den ICE-Beamten Jonathan Ross.
Renee Good, 37, lesbische Mutter von drei Kindern, wurde am 7. Januar 2026 in Minneapolis erschossen. Ross, Beamter der Einwanderungsbehörde ICE, gab den Schuss ab. Der Einsatz gehörte zur „Operation Metro Surge“, einer Bundesaktion, die sich gegen somalische und andere Einwanderergemeinschaften in der Stadt richtete.
Die Kläger werfen den Beklagten „ungerechtfertigte und exzessive Gewaltanwendung“ vor. Becca Good sagte: „Was uns passiert ist, sollte keiner Familie passieren. Kein Kind sollte deswegen ohne Elternteil aufwachsen.“ Die Human Rights Campaign unterstützt die Klagen und fordert „echte Rechenschaft“.
Der Fall steht nicht allein. Am 24. Januar 2026 erschossen Beamte der Grenzschutzbehörde CBP in derselben Stadt den 37-jährigen Krankenpfleger Alex Pretti, der für das Veteranenministerium arbeitete. Zu Inhalt und Aussichten der beiden Klagen im Einzelnen lagen der Quelle keine weiteren Angaben vor; wir ergänzen sie, sobald sie belegt sind.
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