Bundesjustizministerin Stefanie Hubig (SPD) hat einen Gesetzentwurf vorgestellt, der verschiedene Formen digitaler Gewalt unter Strafe stellen soll. Dazu gehören Cybermobbing, Doxing, Identitätsmissbrauch mit Fake-Profilen und das unerwünschte Zusenden von Pornografie, insbesondere sogenannter "Dick Pics". Der Entwurf zielt darauf ab, die Privatsphäre und Sicherheit im digitalen Raum zu stärken und Betroffenen von Online-Gewalt besseren Schutz zu bieten. Die Initiative wird von zahlreichen Verbänden begrüßt, die sich für die Rechte von Frauen und LGBTIQ+-Personen einsetzen.
Verwandte Artikel
Bundesfamilienministerin Prien streicht Förderung für queeres Jugendnetzwerk Lambda
Nach über drei Jahrzehnten staatlicher Unterstützung verliert das bundesweit einzige spezialisierte Jugendnetzwerk für queere junge Menschen seine Finanzierung – dem Verein droht das Aus.
Correctiv-Recherche: AfD setzt KI-Tool für queerfeindliche Propaganda ein
Eine verdeckte Recherche zeigt, wie die AfD mit der internen Plattform „Alternita" automatisiert Kampagnenmaterial erstellt – darunter Warnungen vor einer „Regenbogendiktatur".
Schwerbehindert und queer: Rund 858.000 Menschen doppelt benachteiligt
Hochrechnungen auf Basis aktueller Statistiken zeigen: Hunderttausende LGBTIQ+-Menschen in Deutschland leben mit einer Schwerbehinderung. Fachverbände warnen vor Mehrfachdiskriminierung, besonders in der Pflege.