Der rheinland-pfälzische Ministerrat hat Staatssekretärin Kathrin Anklam-Trapp zur neuen Landesbeauftragten für gleichgeschlechtliche Lebensweisen und Geschlechtsidentität berufen. Diese Position wurde geschaffen, um die Belange der LGBTIQ+-Community stärker in den politischen Fokus zu rücken. Anklam-Trapp kündigte an, sich für mehr Akzeptanz und Gleichberechtigung einzusetzen. Besonders im Bereich der Bildung und Aufklärung sieht sie großen Handlungsbedarf. Die Ernennung wird von vielen Aktivist*innen als wichtiger Schritt zur Förderung der Rechte von LGBTIQ+-Menschen in Rheinland-Pfalz angesehen.
Verwandte Artikel
US-Regierung lässt Kliniken wegen Abrechnung von Trans-Jugendmedizin durchleuchten
Vizepräsident JD Vance lässt Dutzende Kliniken wegen mutmaßlich betrügerischer Abrechnung von Trans-Jugendmedizin untersuchen. Grundlage ist ein HHS-Bericht, den Ärzteverbände und die Human Rights Campaign scharf zurückweisen.
Unionsfraktionschef Frei lehnt Verfassungsschutz für queere Menschen ab
CDU/CSU-Fraktionschef Thorsten Frei lehnt es ab, sexuelle Identität als Diskriminierungsmerkmal ins Grundgesetz aufzunehmen. Aus der eigenen Partei kommt Widerspruch.
Berliner Linke fordert Fünf-Punkte-Plan zum Schutz queerer Menschen
Nach dem islamistischen Anschlag auf den Berliner CSD legt die Linke einen Fünf-Punkte-Plan vor: mehr Prävention, gesicherte Finanzierung für Beratungsstellen und ein Grundgesetz-Zusatz für sexuelle Identität.