In Texas hat Generalstaatsanwalt Ken Paxton klargestellt, dass das Verbot von geschlechtsangleichender Pflege für Minderjährige auch die Gesprächstherapie umfasst. Diese Entscheidung könnte weitreichende Konsequenzen für die psychische Gesundheit von Transgender-Jugendlichen im Bundesstaat haben. Paxton, der sich um einen Sitz im US-Senat bewirbt, erklärte, dass psychische Gesundheitsdienste, die darauf abzielen, die Geschlechtsidentität von Jugendlichen zu unterstützen, ebenfalls unter das Verbot fallen. Diese Ankündigung hat bei LGBTQ+-Aktivisten und Gesundheitsdienstleistern Besorgnis ausgelöst, da sie befürchten, dass dies den Zugang zu dringend benötigter Unterstützung weiter einschränken könnte.
Verwandte Artikel
Megan Rapinoe: Trans-Sportverbote schaden allen Mädchen und Frauen
Die frühere Fußball-Nationalspielerin warnt vor Gesetzen, die Mädchen zu medizinischen Geschlechtstests zwingen würden – und berichtet, wie sie selbst wegen ihres Engagements für Trans-Rechte einen Werbevertrag verlor.
Mormonenkirche bewirbt versehentlich Modemarke für schwule Ex-Mitglieder
Auf Instagram und Facebook postete die Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage ein Interview mit einem Designer – ohne zu wissen, dass er hinter einer Modemarke für queere Ex-Mormonen steckt.
US-Gesundheitsministerium kippt Pläne für Anti-Trans-Krankenhausregel
Die US-Behörde HHS lässt eine Verordnung fallen, die Kliniken bei geschlechtsangleichender Versorgung Minderjähriger die komplette Medicare- und Medicaid-Finanzierung entzogen hätte – nach mehr als 30.000 Protestschreiben.