Nach einer homophoben Bemerkung gegenüber Vinícius Júnior hat die FIFA die Sperre gegen den argentinischen Fußballspieler Gianluca Prestianni auf die bevorstehende Weltmeisterschaft ausgeweitet. Diese Entscheidung folgt auf eine Untersuchung seiner Äußerungen, die in der Fußballwelt für Empörung gesorgt hatten. Während Prestianni ursprünglich für nationale Spiele gesperrt wurde, hat die FIFA nun klargestellt, dass solche Verhaltensweisen auch auf internationaler Ebene nicht toleriert werden. Ob Prestianni dennoch ins argentinische WM-Team aufgenommen wird, bleibt ungewiss. Diese Maßnahme zeigt den wachsenden Druck auf Sportorganisationen, entschieden gegen Diskriminierung vorzugehen.
Verwandte Artikel
LAPD-Beamter deckt homophobe und rassistische Kollegen auf – und gerät selbst ins Visier
Ein Polizist aus Los Angeles zeichnete monatelang diskriminierende Aussagen von Kollegen auf. Nun drohen ihm selbst rechtliche Konsequenzen – wegen der Aufnahmen.
40 Jahre nach homophobem Mord: Brüder in Großbritannien verurteilt
Anthony Littler wurde 1984 in London erschlagen, weil die Täter ihn für schwul hielten. Erst ein Geständnis nach fast drei Jahrzehnten brachte den Fall wieder ins Rollen.
Bisexueller Fußballer in Italien Ziel homophober Angriffe
Der aus Nigeria geflohene Fußballer Evans Ogbajie wird in Italien seit Wochen bedroht, sein Auto wurde nun mit homophoben Beschimpfungen beschmiert. Er ist Torschützenkönig seiner Liga und fühlt sich in seiner eigenen Wohnung nicht mehr sicher.