Prides Locations Reisen Partys Filme News
Gay-Infos.de

Rund 30.000 Geschlechtseinträge seit SBGG-Einführung geändert

Trans & Non-Binär

Seit Einführung des Selbstbestimmungsgesetzes wurden in Deutschland über 30.000 Geschlechtseinträge geändert – mit deutlichem Anstieg nach November 2024 und großen regionalen Unterschieden.

Rund 30.000 Geschlechtseinträge seit SBGG-Einführung geändert

Bild: KI-generiert · Illustration

Seit das Selbstbestimmungsgesetz im November 2024 in Kraft trat, hat sich die Zahl der Geschlechtseintrag-Änderungen in Deutschland deutlich erhöht. Nach Angaben des Statistischen Bundesamts wurden zwischen November 2024 und Ende 2025 insgesamt 26.277 Personenstandsänderungen registriert. Im ersten Halbjahr 2026 kamen weitere 3.898 Fälle hinzu – macht in Summe 30.175 Änderungen bis Juni 2026.

Die Jahresbilanz zeigt einen klaren Bruch: 2024 zählten die Behörden 10.589 Änderungen, davon nur 596 in den ersten zehn Monaten unter dem alten Transsexuellengesetz. Nach dem Stichtag im November wechselten rund 4.800 Menschen von weiblich zu männlich und knapp 3.500 von männlich zu weiblich. 2025 stieg die Zahl auf 15.688, davon 6.648 Wechsel zum männlichen und 4.304 zum weiblichen Geschlecht.

Regional zeigt sich ein vertrautes Bild: Nordrhein-Westfalen liegt mit 1.916 Fällen 2024 und 2.947 in 2025 vorn, gefolgt von Bayern und Niedersachsen. Am unteren Ende steht das Saarland mit 104 beziehungsweise 168 Fällen.

Eine Einschränkung bleibt: Die Statistik erfasst nur Personen mit deutschem Geburtenregister-Eintrag. Wer im Ausland geboren wurde, taucht in den Zahlen nicht auf – die tatsächliche Zahl der Erklärungen dürfte also höher liegen, als es die amtliche Bilanz zeigt.

Verwandte Artikel

Mehr aus Trans & Non-Binär

Alle 35 Artikel →