In England steigt die Zahl schwuler Männer, die Blut spenden, seit der Reform deutlich an.
Seit der Lockerung der Blutspende-Beschränkungen für schwule und bisexuelle Männer im Jahr 2021 hat sich die Zahl der Spender in England deutlich erhöht. Die Reform ermöglicht es diesen Männern, unter bestimmten Bedingungen Blut zu spenden, was zu einem Anstieg von über 500 Prozent geführt hat. Diese Entwicklung wird von Gesundheitsorganisationen als positiver Schritt zur Inklusion und Gleichberechtigung gewertet. Die neuen Richtlinien tragen dazu bei, Vorurteile abzubauen und das Vertrauen in das Blutspendesystem zu stärken. Aktivist*innen fordern jedoch weiterhin die vollständige Aufhebung aller diskriminierenden Beschränkungen.
Verwandte Artikel
DKFZ: Brustkrebs wird bei cis Männern und trans Frauen oft übersehen
Das Deutsche Krebsforschungszentrum warnt, dass Brustkrebs bei cis Männern und trans Frauen selten mitgedacht wird. Warnzeichen bleiben dadurch unbemerkt.
New York: Protest vor Klinik gegen Ende der Trans-Versorgung für Jugendliche
Vor dem NewYork-Presbyterian Hospital haben Aktivistinnen und Aktivisten gefordert, die Klinik solle die Versorgung trans Jugendlicher nicht einstellen. Mindestens sechs Krankenhäuser haben Vereinbarungen mit der US-Regierung geschlossen.
Hunderte protestieren gegen Trans-Deal von NYU Langone mit Trump-Regierung
Nach einem 8,5-Millionen-Dollar-Vergleich stellt die New Yorker Klinik geschlechtsangleichende Behandlungen für trans Minderjährige dauerhaft ein. Mindestens sechs US-Kliniken haben ähnliche Deals geschlossen.