Andy Warhol (1928–1987) war ein US-amerikanischer Künstler und die zentrale Figur der Pop-Art. In seiner „Factory“ in New York versammelte er Künstler*innen, Musiker*innen und Drag-Persönlichkeiten wie Candy Darling und arbeitete offen mit queeren Themen, etwa in frühen homoerotischen Zeichnungen und dem Film „Blow Job“. Warhol lebte als schwuler Mann in einer Zeit, in der Homosexualität in den USA noch strafbar war, sprach öffentlich aber selten explizit über seine Sexualität. Sein Werk und sein Umfeld prägten die queere Kunst- und Undergroundszene New Yorks nachhaltig.