Aroflux beschreibt eine romantische Orientierung, bei der die Intensität romantischer Anziehung über die Zeit schwankt - von vollständiger Abwesenheit bis hin zu deutlich spürbarer romantischer Anziehung, mit fließenden Übergängen dazwischen. Der Begriff setzt sich aus „aromantisch" und „flux" (englisch für Fluss, Wandel) zusammen und bildet auf der romantischen Ebene ab, was Aceflux auf der sexuellen Ebene beschreibt.
Menschen, die sich als aroflux verstehen, ordnen sich meist auf dem aromantischen Spektrum ein, betonen aber, dass ihre Position darauf nicht fix ist, sondern sich verschiebt - manchmal innerhalb weniger Tage, manchmal über Monate. Das unterscheidet den Begriff von einer festen Einordnung als aromantisch oder alloromantisch.
Wie andere Spektrumsbegriffe im Bereich Asexualität und Aromantik entstand auch Aroflux vor allem in Online-Communities, die eine genauere Sprache für Erfahrungen suchten, die sich mit den etablierten Kategorien nicht vollständig beschreiben ließen. Der Begriff schließt nicht aus, in welchem Ausmaß eine Person gleichzeitig sexuelle Anziehung empfindet - beide Achsen, romantisch und sexuell, werden unabhängig voneinander betrachtet.