Mpox ist eine Infektionskrankheit, die durch das Affenpockenvirus (MPXV) ausgelöst wird. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) beschreibt sie mit schmerzhaftem Hautausschlag oder Schleimhautläsionen, Fieber, Halsschmerzen, Kopf-, Muskel- und Rückenschmerzen, Abgeschlagenheit und geschwollenen Lymphknoten. Die Symptome beginnen meist innerhalb einer Woche, können aber auch erst 1 bis 21 Tage nach der Ansteckung auftreten, und halten in der Regel 2 bis 4 Wochen an. Die meisten Menschen erholen sich vollständig, manche erkranken schwer.
Das Virus verbreitet sich vor allem durch engen Kontakt mit einer erkrankten Person: Haut-zu-Haut-Kontakt wie Berührungen oder Sex, Mund-zu-Mund- und Mund-zu-Haut-Kontakt wie Küssen, auch Nähe von Angesicht zu Angesicht. Laut WHO haben Menschen mit mehreren Sexualpartnern ein höheres Risiko, sich anzustecken. Die Krankheit trifft aber alle, nicht nur bestimmte Gruppen. Auch verunreinigte Gegenstände wie Kleidung oder Bettwäsche können das Virus übertragen.
Es gibt zwei Virusgruppen, Klade I mit den Untergruppen Ia und Ib und Klade II mit IIa und IIb. Ein weltweiter Ausbruch der Klade IIb begann 2022; in Teilen Afrikas breiten sich zudem Klade Ia und Ib aus. Es gibt Impfstoffe. Die WHO empfiehlt, sie Menschen mit hohem Risiko anzubieten, am besten innerhalb von vier Tagen nach dem Kontakt mit einer erkrankten Person, bei fehlenden Symptomen bis zu 14 Tage danach.
Die Empfehlungen können sich ändern; aktuelle Angaben veröffentlicht die WHO auf ihrer Mpox-Informationsseite.