Das Deutsche Krebsforschungszentrum warnt, dass Brustkrebs bei cis Männern und trans Frauen selten mitgedacht wird. Warnzeichen bleiben dadurch unbemerkt.
Bild: KI-generiert · Illustration
Das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) weist darauf hin, dass Brustkrebs nicht nur cis Frauen betrifft. Bei cis Männern und trans Frauen werde die Erkrankung oft nicht in Betracht gezogen, Warnzeichen würden deshalb leicht übersehen. Das berichtet queer.de unter Berufung auf die Nachrichtenagentur dpa.
Als mögliche Symptome nennt das DKFZ Knoten in der Brust, Veränderungen an der Brustwarze, schlecht heilende Wunden sowie geschwollene Lymphknoten in der Achselhöhle. Wer solche Veränderungen bemerkt, sollte sie abklären lassen und nicht abwarten.
Zu den Risikofaktoren zählen laut der Meldung genetische Veränderungen, hormonelle Störungen, starkes Übergewicht und bestimmte Vorerkrankungen. Auch hoher Alkoholkonsum kann das Risiko erhöhen. Für trans Frauen ist der Hinweis auf hormonelle Faktoren besonders relevant, weil eine Hormontherapie das Brustgewebe beeinflusst. Wie groß dieses Risiko im Einzelfall ist, geht aus der Meldung nicht hervor. Das sollte man mit der behandelnden Ärztin oder dem behandelnden Arzt besprechen.
Die erste Anlaufstelle ist nach Angaben des DKFZ die Hausarztpraxis. Männer können sich ebenso wie Frauen an eine Frauenarztpraxis oder an ein spezialisiertes Brustzentrum wenden. Dass Brustkrebs als „Frauenkrankheit“ gilt, führt demnach dazu, dass Betroffene außerhalb dieses Bildes später zum Arzt gehen oder bei der Untersuchung nicht sofort an die Erkrankung gedacht wird.
Die Meldung ist eine Kurzfassung. Die Pressemitteilung des DKFZ, auf die sie sich stützt, war im Artikel nicht verlinkt. Gesundheitliche Fragen gehören in die ärztliche Beratung; dieser Text ersetzt sie nicht.
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