Vor dem NewYork-Presbyterian Hospital haben Aktivistinnen und Aktivisten gefordert, die Klinik solle die Versorgung trans Jugendlicher nicht einstellen. Mindestens sechs Krankenhäuser haben Vereinbarungen mit der US-Regierung geschlossen.
Bild: KI-generiert · Illustration
Vor dem NewYork-Presbyterian Hospital auf Manhattans East Side haben am 1. Oktober Dutzende Menschen demonstriert. Aufgerufen hatten die Gender Liberation Movement und ACT UP New York. Sie wollen verhindern, dass die Klinik die Versorgung trans Jugendlicher einstellt oder mit der US-Regierung einen Vergleich schließt.
Hintergrund sind Vereinbarungen mehrerer Krankenhäuser mit der Trump-Regierung. Mindestens sechs Kliniken, darunter zwei in New York City, haben solche Deals geschlossen. Nach Angaben des Berichts summieren sich die Strafzahlungen auf mehr als 24 Millionen Dollar. Die Programme für geschlechtsangleichende Versorgung bleiben dabei geschlossen, zudem wird Unterstützung für Detransition finanziert. Mount Sinai und NYU Langone hatten die Versorgung Minderjähriger zuvor eingestellt und danach ebenfalls Vereinbarungen getroffen.
NewYork-Presbyterian hatte im vergangenen Jahr Hinweise auf die Behandlung Minderjähriger von seiner Website entfernt. Ob Jugendliche dort derzeit Zugang zu solchen Leistungen haben, will die Klinik nicht sagen. Sie erklärte lediglich, sie halte geltende Landes- und Bundesgesetze ein und wolle alle Patientinnen und Patienten mitfühlend und verantwortungsvoll versorgen. Fragen zu Minderjährigen und möglichen Absprachen mit der Regierung blieben unbeantwortet.
Eliel Cruz, stellvertretender Direktor der Gender Liberation Movement, sagte, die Klinik dürfe trans Kinder nicht im Stich lassen, ohne dass man dagegen auf die Straße gehe. Die Organisatorin August E. erklärte, man wolle nicht, dass das Haus dieselbe Feigheit zeige wie NYU Langone und Mount Sinai. Die Schauspielerin Elliot Page unterstützte die Aktion mit einer Videobotschaft: Diese Versorgung zu verweigern, schade Kindern.
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