Im Senegal hat sich die Situation für Homosexuelle seit der Verschärfung der Strafgesetze dramatisch verschlechtert. Seit März wurden über 100 Menschen wegen ihrer vermeintlichen sexuellen Orientierung festgenommen. Menschenrechtsorganisationen schlagen Alarm und fordern die internationale Gemeinschaft auf, Druck auf die senegalesische Regierung auszuüben. Die Festnahmen sind Teil einer breiteren Welle der Repression gegen LGBTIQ+-Personen in dem westafrikanischen Land. Viele Betroffene berichten von Misshandlungen und unmenschlichen Haftbedingungen. Die internationale Gemeinschaft ist besorgt über die zunehmende Homophobie und Gewalt gegen queere Menschen im Senegal.
Verwandte Artikel
LAPD-Beamter deckt homophobe und rassistische Kollegen auf – und gerät selbst ins Visier
Ein Polizist aus Los Angeles zeichnete monatelang diskriminierende Aussagen von Kollegen auf. Nun drohen ihm selbst rechtliche Konsequenzen – wegen der Aufnahmen.
40 Jahre nach homophobem Mord: Brüder in Großbritannien verurteilt
Anthony Littler wurde 1984 in London erschlagen, weil die Täter ihn für schwul hielten. Erst ein Geständnis nach fast drei Jahrzehnten brachte den Fall wieder ins Rollen.
Amnesty International stuft Rowling-Krisenzentrum als menschenrechtsfeindlich ein
In einem neuen Bericht ordnet Amnesty International UK das von J.K. Rowling gegründete Frauenkrisenzentrum Beira's Place der anti-rechte-Bewegung gegen Trans-Personen zu. Rowling und das Zentrum äußerten sich bislang nicht dazu.