Der Verein Arcigay warnt vor anhaltender Gewalt gegen LGBTIQ+-Menschen in Italien.
In Italien warnt der LGBTIQ+-Verein Arcigay vor einem strukturellen und anhaltenden Problem der Gewalt gegen queere Menschen. Trotz einiger Fortschritte in der Gesetzgebung bleibt die gesellschaftliche Akzeptanz hinter den Erwartungen zurück. Der Verein berichtet von zahlreichen Vorfällen, bei denen es zu körperlichen und verbalen Angriffen kam. Besonders in ländlichen Regionen ist die Situation für LGBTIQ+-Personen häufig bedrohlich. Arcigay fordert die Regierung auf, stärkere Maßnahmen zum Schutz der Community zu ergreifen und die Täter zur Rechenschaft zu ziehen. Die Organisation betont, dass nur durch eine Kombination aus rechtlichen Schritten und gesellschaftlichem Wandel eine nachhaltige Verbesserung erreicht werden kann.
Verwandte Artikel
Mallorca: Gruppen attackieren Cruising-Gebiet bei Palma
In einem Cruising-Gebiet bei Palma de Mallorca häufen sich Übergriffe auf schwule Männer: Betroffene berichten von einer „Jagd auf Schwule" mit Drohungen und Sachbeschädigung. Ähnliche Vorfälle gab es zuletzt auch in mehreren deutschen Städten.
Schwerbehindert und queer: Rund 858.000 Menschen doppelt benachteiligt
Hochrechnungen auf Basis aktueller Statistiken zeigen: Hunderttausende LGBTIQ+-Menschen in Deutschland leben mit einer Schwerbehinderung. Fachverbände warnen vor Mehrfachdiskriminierung, besonders in der Pflege.
Doppelter homophober Angriff im Berliner James-Simon-Park
In der Nacht zu Samstag griffen Unbekannte im Berliner James-Simon-Park innerhalb weniger Minuten zwei Männer offenbar wegen ihrer sexuellen Identität an. Die Polizei ermittelt, einer der Männer musste im Krankenhaus behandelt werden.