Der Mann hinter Chers Bühnenoutfits und Marilyn Monroes berühmtem Kleid ist im Alter von 87 Jahren gestorben. Fünf Jahrzehnte lang prägte Bob Mackie das Bild großer TV-Shows und Popikonen – gemeinsam mit seinem langjährigen Partner Ray Aghayan.
Bild: KI-generiert · Illustration
Bob Mackie ist im Alter von 87 Jahren in Palm Springs gestorben. Nach Angaben aus seinem Instagram-Account war eine Lungenentzündung die Ursache. Über fünf Jahrzehnte hinweg stattete er einige der bekanntesten Bühnenshows und Popstars der USA aus.
Sein Markenzeichen: Pailletten, Federn, Strass – so viel davon, dass ihm Spitznamen wie „Sultan of Sequins" oder „Rajah of Rhinestones" blieben. Für Marilyn Monroe entwarf er das durchscheinende Kleid zum „Happy Birthday, Mr. President"-Auftritt. Für „The Carol Burnett Show" fertigte er über die gesamte elfjährige Laufzeit rund 17.000 Kostüme. Cher gehörte über Jahrzehnte zu seinen engsten Kundinnen, von Fernsehauftritten bis zum Oscar-Kleid.
Die Liste seiner Kundschaft reicht von Diana Ross, Whitney Houston und Barbra Streisand bis zu Tina Turner, Bette Midler und Elton John. Für seine Arbeit erhielt Mackie neun Emmys, einen Tony für das Musical „The Cher Show" und drei Oscar-Nominierungen. Das Fernsehmuseum nahm ihn in seine Hall of Fame auf, RuPaul's Drag Race würdigte ihn mit einem Lifetime Achievement Award.
Begonnen hatte Mackies Karriere als Assistent des Kostümdesigners Ray Aghayan bei „The Judy Garland Show". Aus der Zusammenarbeit wurde eine fast fünfzig Jahre währende Partnerschaft, die bis zu Aghayans Tod 2011 hielt. In der Mitteilung zu seinem Tod hieß es, Mackie habe „seine 87 Jahre voll ausgekostet und sich seinen Traum erfüllt".
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