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Queeres Liebesdrama „A Margem do Rio" gewinnt Spezialpreis der Jury in Locarno

Queeres Liebesdrama „A Margem do Rio" gewinnt Spezialpreis der Jury in Locarno

Bild: KI-generiert (Higgsfield) · Illustration

Die brasilianisch-deutsche Koproduktion „A Margem do Rio" hat beim Filmfestival Locarno den Spezialpreis der Jury gewonnen. Der Film erzählt die Liebesgeschichte zwischen einer Reinigungskraft und einem Fischer in den Mangrovenwäldern von Recife, überschattet von Gewalt gegen queere Menschen.

Die brasilianisch-deutsche Koproduktion „A Margem do Rio" (etwa: „Das Flussufer") hat beim Filmfestival Locarno den Spezialpreis der Jury gewonnen - nach dem Goldenen Leoparden die zweithöchste Auszeichnung des Festivals. Regie führte das brasilianische Duo Matheus Farias und Enock Carvalho.

Der Film erzählt von Izaquiel, einer Reinigungskraft in der brasilianischen Stadt Recife, der sich nachts heimlich in den Mangrovenwäldern der Region zu Verabredungen trifft. Sein Leben verändert sich, als er den charismatischen Fischer Jeremias kennenlernt. Während zwischen den beiden eine Liebesgeschichte entsteht, rücken zugleich gewaltbereite Gegner näher: Der Film verhandelt so sowohl Zärtlichkeit als auch die reale Bedrohung durch Intoleranz und Gewalt, denen queere Menschen in Teilen Brasiliens ausgesetzt sind.

Locarno zählt neben Cannes, Venedig und Berlin zu den bedeutenden europäischen Filmfestivals der A-Kategorie. Mit dem Spezialpreis der Jury würdigte das Festival in diesem Jahr ein Werk, das ein internationales Publikum auf eine sehr lokale, sinnlich erzählte queere Geschichte aus Nordostbrasilien blicken lässt.

17.08.2026

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