Das Tschechische Fernsehen verzichtet 2027 auf den ESC in Burgas. Es verweist auf Haushaltskürzungen; die EBU nennt „finanzielle Zwänge“. Ob und wann Tschechien zurückkehrt, ließ der Sender offen.
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Tschechien nimmt 2027 nicht am Eurovision Song Contest teil. Das Tschechische Fernsehen (Česká televize) bestätigte den Rückzug und verwies auf laufende Haushaltsanpassungen. Der ESC sei ein groß angelegtes Projekt mit erheblichem Programm-, Produktions- und Organisationsaufwand. Man prüfe jede Ausgabe einzeln und wolle nicht spekulieren, wann das Land wieder antrete.
Die Europäische Rundfunkunion (EBU) zeigte Verständnis dafür, dass Sender „schwierige Entscheidungen“ treffen müssten. Contest-Direktor Martin Green sagte, man bedauere den Schritt wegen der finanziellen Zwänge des Senders und hoffe auf eine Rückkehr, „wenn die Umstände es zulassen“. Tschechien sei jederzeit willkommen.
Beim Wettbewerb 2026 hatte Daniel Žižka das Land mit dem Lied „Crossroads“ vertreten und Platz 16 mit 113 Punkten erreicht. Gewonnen hat Tschechien den Contest bisher nie. Zweimal kam es unter die ersten Zehn: 2018 mit Mikolas Josef und „Lie To Me“ auf Platz sechs, 2023 mit Vesna und „My Sister’s Crown“ auf Platz zehn.
Das Teilnehmerfeld für 2027 ändert sich damit weiter. Kanada tritt erstmals an, nachdem es Vollmitglied der EBU geworden ist. Die Niederlande nehmen teil, obwohl der Sender Avrotros erneut einen Boykott angekündigt hatte. Irland hatte im September einen Boykott wegen der Teilnahme Israels erklärt. Neue Regeln schließen außerdem aus, dass ein Siegerland ausrichtet, in dem ein aktiver Konflikt herrscht.
Der Wettbewerb 2027 findet in Burgas in Bulgarien statt, nachdem DARA 2026 mit „Bangaranga“ gewonnen hat.
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