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Elliot Page erntet Lob für seine Rolle in Christopher Nolans „The Odyssey“

Elliot Page erntet Lob für seine Rolle in Christopher Nolans „The Odyssey“
In Christopher Nolans Verfilmung von Homers „Odyssee“ spielt der trans Schauspieler Elliot Page den griechischen Soldaten Sinon – und wird von Kritikern für seine Darstellung gefeiert.

Christopher Nolans lang erwartete Verfilmung von Homers „Odyssee“ ist angelaufen, und ein Name sticht in den Kritiken besonders hervor: Elliot Page. Der trans Schauspieler spielt Sinon, einen griechischen Soldaten, der eine zentrale Rolle in der Episode um das Trojanische Pferd übernimmt.

Der Film erzählt die Heimkehr des Odysseus (Matt Damon) nach dem Trojanischen Krieg und seine Wiedervereinigung mit Penelope (Anne Hathaway). Pages Auftritt in der Sequenz um das Trojanische Pferd wird von mehreren Kritiker:innen als einer der emotionalen Höhepunkte des gut dreistündigen Films hervorgehoben.

Das Fachmagazin Variety lobte die Trojanische-Pferd-Sequenz als „mitreißend und komisch, wie erhofft“. RogerEbert.com beschrieb Pages Figur als Variation der Erzählfigur des naiven, dem Tod geweihten jungen Soldaten und attestierte ihr eine „zentrale Rolle“. NME hob hervor, dass Page selbst in einem Ensemble mit ausufernder Laufzeit heraussteche.

Vor dem Kinostart hatte die Besetzung online für Kritik von rechten Stimmen gesorgt, die dem Vernehmen nach eher mit Page in der Rolle des Achilles gerechnet hatten. Regisseur Nolan wollte sich darauf öffentlich nicht einlassen und bezeichnete die Aufregung schlicht als „irrelevant“.

Für Page selbst reiht sich die Rolle in eine Reihe prominenter Auftritte seit seinem öffentlichen Coming-out ein – und liefert erneut ein Gegenbeispiel zu der Behauptung, trans Schauspieler:innen könnten in großen Studioproduktionen nicht bestehen.

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