Die Sicherheit von queeren Menschen in sozialen Medien ist laut einem aktuellen Bericht der US-Organisation GLAAD auf einem historischen Tiefpunkt. Plattformen wie X, Facebook und Instagram haben es versäumt, effektive Maßnahmen gegen Hassrede und Diskriminierung zu ergreifen. Der Bericht hebt hervor, dass queere NutzerInnen sich zunehmend unsicher fühlen und oft Ziel von Belästigungen und Angriffen sind. Die Organisation fordert die sozialen Medien auf, ihre Richtlinien zu überarbeiten und besseren Schutz für LGBTIQ+-Personen zu gewährleisten. Die wachsende Unsicherheit hat bereits dazu geführt, dass viele queere Menschen sich von diesen Plattformen zurückziehen.
Verwandte Artikel
Megan Rapinoe: Trans-Sportverbote schaden allen Mädchen und Frauen
Die frühere Fußball-Nationalspielerin warnt vor Gesetzen, die Mädchen zu medizinischen Geschlechtstests zwingen würden – und berichtet, wie sie selbst wegen ihres Engagements für Trans-Rechte einen Werbevertrag verlor.
Schwerbehindert und queer: Rund 858.000 Menschen doppelt benachteiligt
Hochrechnungen auf Basis aktueller Statistiken zeigen: Hunderttausende LGBTIQ+-Menschen in Deutschland leben mit einer Schwerbehinderung. Fachverbände warnen vor Mehrfachdiskriminierung, besonders in der Pflege.
Schwarze trans Managerin klagt gegen Ulta Beauty wegen Diskriminierung
Eine schwarze trans Frau wirft der US-Kosmetikkette Ulta Beauty vor, sie nach der Meldung rassistischer und transfeindlicher Äußerungen ihrer Vorgesetzten gekündigt zu haben.