Die Sicherheit von queeren Menschen in sozialen Medien ist laut einem aktuellen Bericht der US-Organisation GLAAD auf einem historischen Tiefpunkt. Plattformen wie X, Facebook und Instagram haben es versäumt, effektive Maßnahmen gegen Hassrede und Diskriminierung zu ergreifen. Der Bericht hebt hervor, dass queere NutzerInnen sich zunehmend unsicher fühlen und oft Ziel von Belästigungen und Angriffen sind. Die Organisation fordert die sozialen Medien auf, ihre Richtlinien zu überarbeiten und besseren Schutz für LGBTIQ+-Personen zu gewährleisten. Die wachsende Unsicherheit hat bereits dazu geführt, dass viele queere Menschen sich von diesen Plattformen zurückziehen.
Verwandte Artikel
Delaware: Bar zum zweiten Mal wegen Diskriminierung einer trans Frau bestraft
Eine Bar in Delaware muss zum zweiten Mal eine Strafe zahlen, weil sie einer trans Frau den Zugang zur Damentoilette verweigerte und sie später des Lokals verwies. Die Menschenrechtskommission verhängte 15.000 Dollar Bußgeld und ordnete Schulungen an.
Kanada streicht letzte Hürden für schwule und bisexuelle Samenspender
Health Canada streicht ab Herbst 2026 die letzten Fragen zum Sexualverhalten aus dem Spendertest für Sperma. Damit endet ein jahrzehntelanger Streit um den Ausschluss schwuler und bisexueller Männer.
Ehemalige PepsiCo-Mitarbeiterin verklagt Konzern wegen jahrelanger homophober Belästigung
Eine schwule Frau, die bis Dezember 2025 für PepsiCo in der Lagerlogistik arbeitete, klagt gegen ihren früheren Arbeitgeber. Sie wirft dem Unternehmen vor, homophobe Belästigung durch Kollegen ignoriert und sie nach ihrer Kündigung fallengelassen zu haben.