In einer Berliner U-Bahn kam es zu einem homofeindlichen und rassistischen Angriff auf drei Personen.
Ein Vorfall in einer Berliner U-Bahn hat erneut die Diskussion über Sicherheit und Diskriminierung in öffentlichen Verkehrsmitteln entfacht. Ein Mann griff zwei Frauen und einen Mann an und beleidigte sie rassistisch und homofeindlich. Der Angriff ereignete sich in der Nacht von Samstag auf Sonntag und wurde von mehreren Zeugen beobachtet. Die Polizei hat Ermittlungen aufgenommen und sucht nach dem Täter. Die Opfer wurden leicht verletzt und psychologisch betreut. Vertreter*innen der Berliner LGBTIQ+-Community fordern nun verstärkte Sicherheitsmaßnahmen und eine Sensibilisierung der Gesellschaft für die Belange queerer Menschen.
Verwandte Artikel
Pittsburgh: Schwulenbar nach Blackface-Auftritt in der Kritik
Nach einem Auftritt in Blackface bei einer offenen Bühne in der Pittsburgher Bar Blue Moon hat sich die Bar entschuldigt und Schutzmaßnahmen angekündigt. Schwarze Drag-Künstlerinnen und -Künstler fordern grundsätzliche Aufarbeitung von Rassismus in der Szene.
Kontaktfrau des Berliner CSD-Attentäters in Syrien festgenommen
Eine 27-jährige Britin, die kurz vor dem CSD-Anschlag in Berlin mit dem Attentäter kommuniziert haben soll, ist in Syrien festgenommen worden. Die Ermittlungen zum Anschlag vom 25. Juli laufen weiter.
Berliner Linke fordert Fünf-Punkte-Plan zum Schutz queerer Menschen
Nach dem islamistischen Anschlag auf den Berliner CSD legt die Linke einen Fünf-Punkte-Plan vor: mehr Prävention, gesicherte Finanzierung für Beratungsstellen und ein Grundgesetz-Zusatz für sexuelle Identität.