Das Parlament von Florida hat ein Gesetz verabschiedet, das Gouverneur Ron DeSantis die Befugnis verleiht, lokale Beamte aus dem Amt zu entfernen, wenn sie LGBTQ+-Veranstaltungen oder Aktivitäten zur Förderung von Vielfalt unterstützen. Dieses Gesetz ist Teil einer breiteren Kampagne gegen die Sichtbarkeit von LGBTQ+-Themen im Bundesstaat. Kritiker argumentieren, dass es die Meinungsfreiheit einschränkt und die LGBTQ+-Gemeinschaft marginalisiert. Befürworter behaupten, es schütze traditionelle Werte. Das Gesetz hat zu landesweiten Protesten und internationalen Verurteilungen geführt.
Verwandte Artikel
Georgia wählt ersten offen LGBTQ+ Abgeordneten in den US-Kongress
Everton Blair gewann eine Stichwahl um einen Sitz im Repräsentantenhaus – als erster offen LGBTQ+ Abgeordneter aus Georgia, wenn auch nur für vier Monate.
US-Regierung lässt Kliniken wegen Abrechnung von Trans-Jugendmedizin durchleuchten
Vizepräsident JD Vance lässt Dutzende Kliniken wegen mutmaßlich betrügerischer Abrechnung von Trans-Jugendmedizin untersuchen. Grundlage ist ein HHS-Bericht, den Ärzteverbände und die Human Rights Campaign scharf zurückweisen.
Unionsfraktionschef Frei lehnt Verfassungsschutz für queere Menschen ab
CDU/CSU-Fraktionschef Thorsten Frei lehnt es ab, sexuelle Identität als Diskriminierungsmerkmal ins Grundgesetz aufzunehmen. Aus der eigenen Partei kommt Widerspruch.