Die britische Labour-Regierung hat angekündigt, ein Gesetz zur trans-inklusiven Verbannung von sogenannten 'Konversionstherapien' in dieser parlamentarischen Sitzung vorzulegen. Diese Praktiken, die oft als schädlich und ineffektiv kritisiert werden, sollen vollständig verboten werden. Die Ankündigung erfolgt mehr als acht Jahre, nachdem das Vereinigte Königreich erstmals versprach, diese Praktiken zu verbieten. Das geplante Gesetz wird von LGBTQ+-Aktivisten als wichtiger Schritt zur Wahrung der Menschenrechte angesehen.
Verwandte Artikel
Schottland: Frau muss nach transfeindlichen Nachrichten zahlen
Eine 67-Jährige aus Port Bannatyne muss nach transfeindlichen Nachrichten an eine trans Frau 500 Pfund Entschädigung zahlen. Der Sheriff nannte es ein klares Hassverbrechen.
Indonesien erklärt LGBTIQ+-Community per Dekret zur Bedrohung
Ein Präsidialdekret stuft LGBTIQ+-Menschen in Indonesien offiziell als Bedrohung für die nationale Sicherheit ein. Seither berichten Menschenrechtsorganisationen von organisierter Gewalt, Erpressung durch selbsternannte Milizen und Polizeirazzien gegen queere Menschen im ganzen Land.
Ofcom ermittelt gegen GB News nach Aussage zu Pride und Pädophilie
Die britische Medienaufsicht Ofcom untersucht GB News nach über 12.000 Beschwerden zu einer Sendung, in der eine Kommentatorin Pride mit Pädophilie in Verbindung brachte. Sender und Moderator distanzierten sich noch live von der Aussage.