Seit 2021 ist es in Deutschland gesetzlich verboten, intergeschlechtliche Kinder aus nicht-medizinischen Gründen zu operieren. Doch der Verein OII Germany kritisiert, dass das Gesetz in der Praxis kaum Wirkung zeigt. Trotz der rechtlichen Regelung finden weiterhin Eingriffe statt, die nicht medizinisch notwendig sind. OII Germany fordert daher eine Verschärfung der gesetzlichen Bestimmungen und eine bessere Kontrolle der Durchführung solcher Eingriffe. Die Organisation betont, dass der Schutz der körperlichen Unversehrtheit und die Selbstbestimmung der betroffenen Kinder im Vordergrund stehen müssen. Nur so könne eine nachhaltige Verbesserung der Situation erreicht werden. Der Verein ruft die Politik dazu auf, schnell zu handeln und die Rechte intergeschlechtlicher Menschen zu stärken.
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