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US-Kampagne stellt Plakate gegen die Ehe für alle auf

Eine Allianz aus 47 christlich-konservativen Organisationen will das Grundsatzurteil zur Ehe für alle in den USA per Klage kippen. Erste Plakate mit der Botschaft, Kinder bräuchten zwingend Mutter und Vater, stehen bereits in Ohio.
In Lima, Ohio, hängt seit Kurzem ein Plakat mit dem Satz: Kein Kind hat zwei Väter, kein Kind hat zwei Mütter. Dahinter steckt die Organisation Them Before Us der Aktivistin Katy Faust, die Teil eines größeren Bündnisses namens Greater Than ist. Die im Januar gestartete Kampagne vereint 47 evangelikale und katholische Gruppen, darunter der Family Research Council und die American Family Association, mit dem erklärten Ziel, das Grundsatzurteil Obergefell gegen Hodges von 2015 zu Fall zu bringen - jenes Urteil, das gleichgeschlechtlichen Paaren in den USA landesweit die Eheschließung erlaubt. Recherchen von LGBTQ Nation zeigen, dass ein großer Teil der Finanzierung über die Servant Foundation läuft, eine Stiftung der Hobby-Lobby-Gründerfamilie Green. In 14 Bundesstaaten sollen parallel Klagen vorbereitet werden, die im Zweifel bis vor den Supreme Court gehen. Kritiker wie der Ohio-Politiker Jeff Givan warnen, solche Plakate zwängen Kinder aus Regenbogenfamilien dazu, sich gegenüber Fremden zu rechtfertigen.

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