Georgia schickt erstmals eine offen schwule Person nach Washington: Everton Blair gewann die Stichwahl um den 13. Kongresswahlbezirk und ist die dritte offen schwarze und schwule Person überhaupt im US-Kongress.
Bild: KI-generiert · Illustration
Georgia schickt erstmals eine offen schwule Person ins US-Repräsentantenhaus. Am 25. August 2026 gewann Everton Blair die Stichwahl um den 13. Kongresswahlbezirk mit 53 zu 47 Prozent gegen Marcye Scott, die Tochter des verstorbenen Amtsinhabers David Scott. Blair füllt dessen Restamtszeit aus und soll noch in dieser Woche vereidigt werden, sobald das Repräsentantenhaus aus der August-Pause zurückkehrt.
Der 34-Jährige leitete zuvor den Schulbezirksvorstand von Gwinnett County bei Atlanta, saß dort seit 2018 im Amt und outete sich 2019 während seiner Zeit im Gremium als schwul. Er studierte in Harvard und Stanford und arbeitete in der Obama-Regierung. Bei einer vorherigen Vorwahl um die volle Amtszeit unterlag er im Mai der Abgeordneten Jasmine Clark; zur Stichwahl um die Restzeit trat er erneut an und erhielt Unterstützung von Kongressabgeordneter Lucy McBath, der Organisation Our Revolution und dem LGBTQ+ Victory Fund. In seinem Heimat-County Gwinnett holte er 70 Prozent der Stimmen.
Damit ist Blair die dritte offen schwarze und schwule Person überhaupt im US-Kongress und die erste aus einem Bundesstaat der Südstaaten. Zugleich ist er die erste LGBTQ+-Person, die Georgia je nach Washington entsandt hat. Die Menschenrechtsorganisation Human Rights Campaign wertete den Sieg als Beleg für "die Kraft von Beharrlichkeit und Führung".
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