Virginias Gouverneurin Abigail Spanberger hat beim Richmond PrideFest für die Verfassungsänderung zur Ehe für alle geworben, über die im November abgestimmt wird, und einen deutlichen Kontrast zu ihrem Vorgänger Glenn Youngkin gesetzt.
Bild: KI-generiert · Illustration
Virginias Gouverneurin Abigail Spanberger hat am Samstag am Richmond PrideFest teilgenommen und sich dabei öffentlich zur bevorstehenden Volksabstimmung über die Ehe für alle bekannt. Das achtstündige Fest im Midtown Green zog nach Veranstalterangaben Tausende Besucher*innen an und bot mehr als 200 Stände, Foodtrucks, Dragshows und Live-Musik.
Dem Magazin „The Advocate“ sagte Spanberger: „Es war wunderbar, heute Nachmittag mit den Virginians das Richmond PrideFest zu feiern und den Status unseres Commonwealth als einladende Heimat für alle Familien zu bekräftigen.“ Vor der Menge erklärte sie: „Ich kann nicht das ganze Chaos aus Washington aufhalten, aber ich kann verdammt noch mal für unsere Mitbürger*innen einstehen. Happy Pride. Feiert, wer ihr seid, feiert die Schönheit aller Communities.“
Spanberger hatte zuvor ein Gesetz unterzeichnet, das im November eine Verfassungsänderung zur Ehe für alle zur Abstimmung stellt. Die Änderung soll das ohnehin nicht mehr vollstreckbare Verbot gleichgeschlechtlicher Ehen aus der Verfassung Virginias streichen und das Recht zweier Erwachsener zu heiraten unabhängig von Geschlecht oder Hautfarbe festschreiben.
Ihr Auftritt markiert einen deutlichen Bruch mit ihrem Vorgänger Glenn Youngkin, der in seiner vierjährigen Amtszeit wiederholt gegen die Rechte queerer Menschen vorging, insbesondere gegen trans Schüler*innen, und der im Unterschied zu den demokratischen Vorgängern Terry McAuliffe und Ralph Northam nie am PrideFest teilnahm.
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