Die umstrittene Fast-Food-Kette Chick-fil-A steht in Großbritannien vor erneuten Boykottaufrufen, da sie plant, mit einer Filiale in London zurückzukehren. Kritiker werfen dem Unternehmen vor, weiterhin anti-LGBTQ+ Organisationen zu unterstützen. Aktivisten planen Demonstrationen zur Eröffnung der Filiale, um auf die problematische Geschichte der Kette aufmerksam zu machen. Chick-fil-A ist bekannt für seine finanzielle Unterstützung von Gruppen, die gegen LGBTQ+-Rechte arbeiten, was in der Vergangenheit zu ähnlichen Protesten geführt hat. Die Rückkehrpläne stoßen auf scharfe Kritik von Menschenrechtsorganisationen, die einen größeren gesellschaftlichen Druck auf Unternehmen fordern, die diskriminierende Praktiken unterstützen.
Verwandte Artikel
Schottland: Frau muss nach transfeindlichen Nachrichten zahlen
Eine 67-Jährige aus Port Bannatyne muss nach transfeindlichen Nachrichten an eine trans Frau 500 Pfund Entschädigung zahlen. Der Sheriff nannte es ein klares Hassverbrechen.
Ofcom ermittelt gegen GB News nach Aussage zu Pride und Pädophilie
Die britische Medienaufsicht Ofcom untersucht GB News nach über 12.000 Beschwerden zu einer Sendung, in der eine Kommentatorin Pride mit Pädophilie in Verbindung brachte. Sender und Moderator distanzierten sich noch live von der Aussage.
Neue Richtlinie schließt trans Menschen in Großbritannien von Toiletten nach Wahl aus
Eine neue Leitlinie der britischen Gleichstellungsbehörde EHRC verpflichtet öffentliche Einrichtungen, Toiletten und Umkleiden am Geburtsgeschlecht auszurichten. Kritiker sprechen von Ausschluss und Stigmatisierung.