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Bechdel-Test

Buchstabe B 63 Begriffe

Der Bechdel-Test prüft, ob Frauen in einem Film mehr sind als Nebenfiguren. Er stammt aus dem Comicstrip „Dykes to Watch Out For“ der US-Zeichnerin Alison Bechdel und erschien 1985. Die Idee geht auf ihre Freundin Liz Wallace zurück. Bechdel selbst nannte ihn einen Witz, nie ein ernsthaftes Messinstrument.

Ein Film besteht den Test, wenn mindestens zwei Frauenfiguren vorkommen, diese miteinander sprechen und dabei über etwas anderes reden als über einen Mann. Neuere Varianten verlangen zusätzlich, dass die Figuren Namen tragen.

Der Test sagt nichts über die Qualität eines Films und wenig über seine Haltung. Ein Film mit einer einzigen weiblichen Hauptfigur wie „Gravity“ fällt durch, die „Herr der Ringe“-Trilogie besteht ihn mit einer kurzen Szene. Als schneller Anhaltspunkt für die Sichtbarkeit von Frauenfiguren wird er trotzdem oft benutzt.

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