Der Genderbread Person ist ein pädagogisches Modell, das Geschlecht in vier voneinander unabhängige Dimensionen aufteilt: Geschlechtsidentität, Geschlechtsausdruck, körperliches Geschlecht und sexuelle beziehungsweise romantische Anziehung. Jede Dimension wird als eigenes Spektrum dargestellt statt als starre Kategorie.
Entwickelt hat das Modell der US-amerikanische Aktivist Sam Killermann, der es 2011 erstmals veröffentlichte und seither mehrfach überarbeitet hat. Ziel ist, verständlich zu machen, dass etwa Geschlechtsidentität und sexuelle Orientierung zwei unterschiedliche Achsen sind und nicht zwangsläufig zusammenhängen. Killermann gab sein Copyright 2013 vollständig auf, wodurch das Modell frei genutzt und angepasst werden darf - inzwischen liegt es in über einem Dutzend Sprachen vor und wird in Bildungsarbeit, Workshops und Schulaufklärung zu Geschlecht und sexueller Vielfalt eingesetzt.