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Jack Halberstam

Buchstabe J 11 Begriffe
Jack Halberstam, geboren 1961, ist ein US-amerikanischer Literatur- und Kulturwissenschaftler und eine der einflussreichsten Stimmen der Queer und Transgender Studies. Seit 2017 lehrt er am Department of English and Comparative Literature der Columbia University. Bekannt wurde Halberstam vor allem mit „Female Masculinity“ (1998), einer Studie darüber, wie Männlichkeit bei Frauen historisch pathologisiert wurde, während männliche Männlichkeit unhinterfragt als Norm galt. In „In a Queer Time and Place“ (2005) untersucht er queere Subkulturen und alternative Vorstellungen von Zeit und Lebenslauf jenseits heteronormativer Meilensteine wie Heirat oder Elternschaft. „The Queer Art of Failure“ (2011) liest Scheitern als produktive Kritik an Kapitalismus und Heteronormativität, „Trans*: A Quick and Quirky Account of Gender Variability“ (2018) ordnet aktuelle Debatten um Geschlechtervielfalt ein. Halberstam beschreibt die eigene Geschlechtsidentität als nicht-binär und changierend, nutzt beruflich den Namen Jack. Sein Werk arbeitet häufig mit Beispielen aus Popkultur, um vermeintlich selbstverständliche Annahmen über Geschlecht und Sexualität sichtbar zu machen, und zählt neben Autor*innen wie Judith Butler und Susan Stryker zu den Grundlagentexten heutiger Gender Studies.

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