Megan Rapinoe gehört zu den bekanntesten offen lesbischen Sportlerinnen weltweit. Mit der US-amerikanischen Fußballnationalmannschaft der Frauen gewann sie zwei Weltmeistertitel sowie olympisches Gold, 2019 wurde sie mit dem Ballon d'Or Féminin als beste Fußballerin der Welt ausgezeichnet.
Über den Sport hinaus wurde Rapinoe zu einer der sichtbarsten Aktivistinnen ihrer Generation: 2016 kniete sie während der Nationalhymne aus Solidarität mit dem American-Football-Spieler Colin Kaepernick nieder, und sie setzte sich öffentlich für gleiche Bezahlung von Fußballerinnen ein. 2020 verlobte sie sich mit der Basketballspielerin Sue Bird, die sie 2016 bei den Olympischen Spielen in Rio kennengelernt hatte; die beiden gelten als eines der bekanntesten Paare des US-Profisports.
Ihre aktive Karriere beendete Rapinoe 2023 mit dem letzten Spiel der National Women's Soccer League – sie musste es nach wenigen Minuten wegen eines Achillessehnenrisses abbrechen.