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FU Berlin: Pride-Flagge heruntergerissen, Hakenkreuze am Institut für Theaterwissenschaft

Gesellschaft

Nach einer abgerissenen Pride-Flagge und Hakenkreuzen in einer Toilette hat die Freie Universität Berlin die Vorfälle verurteilt. Die Polizei ermittelt, die Institutsleitung hat rechtliche Schritte eingeleitet.

FU Berlin: Pride-Flagge heruntergerissen, Hakenkreuze am Institut für Theaterwissenschaft

Bild: KI-generiert · Illustration

Die Freie Universität Berlin hat mehrere queerfeindliche und rechtsextreme Vorfälle am Institut für Theaterwissenschaft verurteilt. Das teilte die Hochschulleitung am Freitag in einem Statement mit.

Nach Angaben der Universität hatten Unbekannte während der Orientierungswoche die Pride-Flagge vor dem Institut heruntergerissen. In der Woche darauf wurden in einer Toilette des Instituts Hakenkreuze entdeckt. Seitdem sind weitere rechtsextreme Schmierereien dazugekommen. Die Institutsleitung hat rechtliche Schritte eingeleitet, die Berliner Polizei ermittelt.

Die Hochschulleitung verurteilte die Taten „aufs Schärfste“. Sie seien Ausdruck von Queerfeindlichkeit und rechtsextremer Ideologie und richteten sich gegen Menschen, ihre Rechte und das gleichberechtigte Zusammenleben an der Universität. „Queerfeindlichkeit und Rechtsextremismus dürfen an der Freien Universität keinen Platz haben“, heißt es in der Erklärung.

Allen Hochschulangehörigen, die sich durch die Vorfälle angegriffen, bedroht oder verunsichert fühlen, sicherte die Leitung Unterstützung zu. Betroffene können die Beratungs- und Unterstützungsangebote der FU nutzen. Die Universität unterstütze die Aufklärung und die Ermittlungen der Polizei ausdrücklich.

Als Ort von Forschung, Lehre und kritischem Denken trage die Hochschule eine besondere Verantwortung, Freiheit, Vielfalt und gegenseitigen Respekt zu schützen, so die Hochschulleitung. Solidarität und diskriminierungsfreies Miteinander seien keine Selbstverständlichkeit, sondern müssten immer wieder verteidigt und aktiv gestaltet werden. Wer die Taten begangen hat, ist nach den vorliegenden Angaben bislang unbekannt.

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