Der ugandische Aktivist Frank Mugisha wurde für seinen Einsatz für Menschenrechte mit einem renommierten Preis geehrt.
Frank Mugisha, ein bekannter LGBTIQ+-Aktivist aus Uganda, hat den Inamori Ethics Prize 2026 für seine außergewöhnliche Arbeit im Bereich der Menschenrechte erhalten. Mugisha setzt sich in einem Land, in dem Homosexualität mit der Todesstrafe geahndet werden kann, unermüdlich für die Rechte queerer Menschen ein. Trotz der ständigen Bedrohung durch Verhaftung und Gewalt bleibt er ein unerschütterlicher Verfechter der Gleichberechtigung. Der Preis würdigt seinen Mut und seine Entschlossenheit, die Lebensbedingungen für LGBTIQ+-Personen in Uganda zu verbessern.
Verwandte Artikel
UN-Bericht: Russland verfolgt LGBTIQ+-Menschen systematisch auch im Exil
UN-Sonderberichterstatterin Mariana Katzarova dokumentiert über 400 Fälle transnationaler Repression Russlands gegen Kritiker:innen und queere Menschen im Ausland und fordert eine UN-Konvention dagegen.
Freedom House stuft Uganda erneut als „nicht frei“ ein – LGBTIQ+ besonders betroffen
Freedom House stuft Uganda im Jahresbericht 2026 weiterhin als „nicht frei" ein. Besonders betroffen sind laut Bericht homosexuelle Menschen, deren Lage sich seit dem Anti-Homosexualitätsgesetz von 2023 drastisch verschärft hat.
Kamerun: Queere Aktivist*innen fliehen vor Druck und Geldnot
Razzien, Repression und wegbrechende internationale Förderung treiben LGBTIQ+-Aktivist*innen in Kamerun ins Exil oder zur Aufgabe ihrer Arbeit.