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Mörder von O'Shae Sibley zu 20 Jahren Haft verurteilt

Mörder von O'Shae Sibley zu 20 Jahren Haft verurteilt
Zwei Jahre nach der tödlichen Messerattacke auf den schwulen Tänzer O'Shae Sibley an einer Brooklyner Tankstelle hat ein Gericht in New York das Strafmaß für den Täter verkündet.

Ein Gericht in Brooklyn hat den Mann, der den schwulen Tänzer O'Shae Sibley erstochen hat, zu 20 Jahren Haft und fünf weiteren Jahren unter Bewährungsaufsicht verurteilt. Richterin Dena Douglas vom Brooklyn Supreme Court verhängte das Strafmaß gegen Dmitriy Popov, der zur Tatzeit 17 Jahre alt war und mittlerweile 20 ist.

Sibley, ein 28 Jahre alter professioneller Tänzer, der für Voguing und Ballroom-Auftritte bekannt war, tanzte am 29. Juli 2023 mit Freunden zu einem Song von Beyoncés Album "Renaissance" an einer Tankstelle in Brooklyn. Popov und seine Begleiter näherten sich der Gruppe, ein Freund Popovs machte abfällige Bemerkungen. Popov provozierte Sibley weiter, bevor er ihn mit einem Messer tödlich verletzte.

Eine Jury sprach Popov des Totschlags als Hassverbrechen sowie der Bedrohung, der schweren Belästigung und des unerlaubten Waffenbesitzes schuldig. Vom Vorwurf des Mordes wurde er freigesprochen.

Brooklyns Bezirksstaatsanwalt Eric Gonzalez erklärte nach der Urteilsverkündung, Sibley habe an jenem Abend nichts weiter getan, als er selbst zu sein – "ein schwarzer schwuler Mann, der einen Sommerabend genießt". Kei Williams von der Organisation New Pride Agenda würdigte Sibley als begabten Tänzer, dessen Freude alle um ihn herum berührt habe, und rief dazu auf, ihn genau dafür in Erinnerung zu behalten.

Der Fall hatte 2023 bundesweit für Aufsehen gesorgt und wurde zu einem Symbol für die Gefahr, der queere Menschen im öffentlichen Raum ausgesetzt sind. Das jetzige Urteil markiert den juristischen Abschluss eines Verfahrens, das über zwei Jahre dauerte.

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