Einige deutsche Bundesländer planen bürokratische Hürden für das Selbstbestimmungsgesetz, was zu Protesten von Aktivist*innen führt.
Die Diskussion um das Selbstbestimmungsgesetz in Deutschland gewinnt an Brisanz, da mehrere Bundesländer bürokratische Hürden einführen wollen. Diese Pläne stoßen bei queeren Aktivist*innen auf heftigen Widerstand, die vor einem 'Generalverdacht' gegen trans Menschen warnen. Das Gesetz, das vor zwei Jahren von der Ampelkoalition beschlossen wurde, sollte eigentlich die Selbstbestimmung von trans Personen erleichtern. Die aktuellen Entwicklungen werfen jedoch Fragen zur Umsetzung und den tatsächlichen Absichten der Länder auf.
Verwandte Artikel
Bärbel Bas tritt zurück: Eine Verbündete der queeren Community geht
Bärbel Bas gibt das Amt der Bundesarbeitsministerin und den SPD-Co-Vorsitz auf. Sie nennt den Tod ihrer Stieftochter als Grund und kritisiert Angriffe, auch aus der Union.
DKFZ: Brustkrebs wird bei cis Männern und trans Frauen oft übersehen
Das Deutsche Krebsforschungszentrum warnt, dass Brustkrebs bei cis Männern und trans Frauen selten mitgedacht wird. Warnzeichen bleiben dadurch unbemerkt.
BGH: Vaterschaftsanerkennung durch trans Mann kann unwirksam sein
Der Bundesgerichtshof hat entschieden, dass die Anerkennung der Vaterschaft durch einen trans Mann unwirksam sein kann, wenn er bei der Geburt des Kindes noch einen weiblichen Geschlechtseintrag hatte.