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Boy George

Buchstabe B 63 Begriffe
Boy George, geboren 1961 als George Alan O'Dowd in London, wurde in den frühen 1980er Jahren als Sänger der Band Culture Club weltberühmt. Mit Hits wie „Do You Really Want to Hurt Me" und seinem unverkennbaren androgynen Look – Make-up, Hüte, wallende Gewänder – wurde er zu einer der prägenden Figuren der New-Romantic-Bewegung und zu einem der ersten Popstars, die geschlechtliche Uneindeutigkeit ins Mainstream-Fernsehen brachten. Zu seiner sexuellen Orientierung äußerte sich Boy George über Jahrzehnte hinweg unterschiedlich. Auf die Frage nach Sex antwortete er in den achtziger Jahren berühmt-berüchtigt, er habe lieber eine Tasse Tee; 1985 bezeichnete er sich gegenüber Barbara Walters als bisexuell. Offen als schwul geoutet hat er sich erst 1995 in seiner Autobiografie „Take It Like a Man", in der er auch von seiner heimlichen Beziehung zum Culture-Club-Schlagzeuger Jon Moss erzählte, für den viele der frühen Bandsongs geschrieben wurden. Boy George ist bis heute als Musiker und DJ aktiv und bezeichnete sich selbst 2006 in einer Dokumentation als „militant schwul".

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