Ein schwuler Mann aus der Türkei hat in Österreich Asyl erhalten, was als bedeutender Erfolg für LGBTIQ+-Rechte gefeiert wird.
Ein 40-jähriger Mann aus der Türkei hat in Österreich Asyl erhalten, nachdem er aufgrund seiner sexuellen Orientierung verfolgt wurde. Der Fall wird von LGBTIQ+-Organisationen als Meilenstein betrachtet, da es sich um einen der ersten positiven Asylbescheide für einen schwulen Flüchtling in Österreich handelt. Der Verein, der den Mann unterstützt hat, sieht darin einen wichtigen Schritt für die Anerkennung der Rechte von LGBTIQ+-Personen im Asylverfahren. Der Fall könnte als Präzedenzfall für ähnliche Anträge dienen und die Diskussion um die Sicherheit queerer Menschen in ihren Herkunftsländern anregen.
Verwandte Artikel
Türkei: Sänger Mabel Matiz wegen Tanzszene im Musikvideo angeklagt
Die Istanbuler Staatsanwaltschaft wirft dem Sänger Mabel Matiz Obszönität vor, weil in seinem Video „Ha Leylim“ zwei Männer miteinander tanzen. Ihm drohen bis zu drei Jahre Haft.
Flucht aus Nigeria: Ein 17-Jähriger kämpft um sein Leben als schwuler Mann
In Nigeria drohen homosexuellen Männern bis zu 14 Jahre Haft, in zwölf Bundesstaaten sogar die Todesstrafe. Der 17-jährige Lamine plant deshalb seine Flucht, sobald er volljährig ist.
Schwerbehindert und queer: Rund 858.000 Menschen doppelt benachteiligt
Hochrechnungen auf Basis aktueller Statistiken zeigen: Hunderttausende LGBTIQ+-Menschen in Deutschland leben mit einer Schwerbehinderung. Fachverbände warnen vor Mehrfachdiskriminierung, besonders in der Pflege.