Rita Hester war eine Schwarze Transfrau, die in Hartford aufwuchs und später in der Bostoner Rockmusikszene aktiv war. In der Nacht zum 28. November 1998 wurde sie in ihrer Wohnung in Allston erstochen – der Fall gilt bis heute als ungeklärt. Rund 250 Menschen nahmen wenige Tage später an einem Trauermarsch für sie teil. Aus dieser Trauer entstand eine der wichtigsten Traditionen der Trans-Community: Die Aktivistin Gwendolyn Ann Smith gründete als Reaktion auf Hesters Tod das Onlineprojekt "Remembering Our Dead" und rief 1999 den ersten Transgender Day of Remembrance ins Leben, der seither jährlich am 20. November an ermordete trans Menschen erinnert. 2022 wurde in Allston zudem ein Wandgemälde zu ihrem Andenken fertiggestellt.